Faktencheck Coronavirus

Faktencheck Coronavirus

Auf den Punkt gebrachte Antworten zu allgemeinen Fragen und Fehleinschätzungen.

Österreich und die ganze Welt befindet sich im Moment in einer in dieser Form noch nie da gewesenen Krise. Es gibt viel Information, darunter aber leider wie immer in solchen Fällen auch viel falsche. Wir wollen in diesem Post mit einige wichtige Fakten auflisten und mit möglichen Irrglauben ausräumen. Am Ende des Artikels finden Sie eine Liste mit tatsächlich nützlichen Links.

Hard Facts

Grundregeln

Das Verlassen des eigenen Zuhauses ist grundsätzlich nur für die Erfüllung der folgenden Aufgaben möglich:

  • Berufliche Tätigkeit, die nicht zuhause erledigt werden kann
  • Besorgungen zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens (z.B.: Lebensmitteleinkauf, Gang zur Apotheke oder zum Geldautomat, Arztbesuch, medizinische Behandlungen, Therapie, Versorgung von Tieren)
  • Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen
  • Bewegung im Freien alleine (z.B.: Laufen gehen, spazieren gehen) und mit Menschen, die im eigenen Wohnungsverband leben oder wenn ein Abstand von mindestens 1 Meter zu anderen Menschen sichergestellt ist

Erhöhtes Risiko

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Europäischem Zentrum für die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) haben folgende Personengruppen das höchste Risiko für eine schwere Erkrankung durch SARS-CoV-2:

  • Menschen im Alter von über 60 Jahren 
  • Menschen mit Grunderkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen und Krebs

Übertragung über Produkte

Bisher gibt es laut WHO keine Hinweise darauf, dass das Coronavirus über Lebensmittel und/oder Wasser übertragen werden kann. Vom Verzehr von rohem Fleisch oder Blut von Wildtieren wie Schlangen, Fledermäusen etc. wird dringend abgeraten.

Übertragung durch Tiere

Derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass Haustiere das Virus auf Menschen oder andere Haustiere übertragen können bzw. selbst daran erkranken. 

Gefahr durch Müll

Abfälle, die in Haushalten anfallen und mit dem Corona-Virus verunreinigt sein könnten (z. B. Taschentücher), stellen kein höheres Infektionsrisiko dar. Gebrauchte Taschentücher sollten dennoch in „reißfesten“ Kunststoffsäcken gesammelt werden und verschlossen in die Restmülltonne geworfen werden

Irrglauben

Klimaabhängigkeit

Das Coronavirus ist nach aktuellem Stand der Forschung in heißen Klimagebieten ebenso übertragbar wie in kälteren. Es gibt keine geringere Verbreitung in unterschiedlichen Klimazonen. Auch Schnee tötet das Virus nicht ab.

Heißes Bad

Es verringert das Risiko, an dem Coronavirus zu erkranken, NICHT, ein heißes Bad zu nehmen. Am sinnvollsten ist es nach wie vor, sehr häufig die Hände zu waschen und die Berührung des eigenen Gesichts – Nase, Mund, Augen – zu vermeiden.

Händetrockner

Luft-Händetrockner töten das Coronavirus NICHT ab. Nach dem Händewaschen ist es sinnvoll, sich die Hände mittels eines Händetrockners oder Papiertüchern zu trocknen.

Desinfektion

Das Einsprühen des menschlichen Körpers mit Alkohol- oder Chlor-Konzentraten tötet keine Viren, die sich bereits im Körper befinden. Produkte für die Oberflächenbehandlung gehören auch nur auf Möbel, Türschnallen etc. Nutzen Sie speziell für den menschlichen Gebrauch entwickelte Mittel, um sich die Hände gezielt zu desinfizieren.

Knoblauch-Prophylaxe

Knoblauch ist eine gesunde Pflanze für mehrere körperliche Belange. Das Verzehren von Knoblauch bietet allerdings KEINEN Schutz gegen das Anstecken mit dem Coronavirus.

Generelle Information:

Information für die Wirtschaft:

Ähnliche Beiträge