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Geld sparen als Studierende:r

von Bettina Luftensteiner
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Finanzielle Sicherheit wird immer stärker zum Erfolgsfaktor beim Studium. In diesem Beitrag verraten wir, wie Studierende besser mit ihren Finanzen auskommen und sich jeden Monat etwas zur Seite legen können. Plus: Finanz-FAQ & Finanztipps für Studierende.

Wie viel Geld brauchen Studierende in Österreich?

Durchschnittlich 1.294 Euro pro Monat. Das zeigt die aktuelle Studierenden-Sozialerhebung. Der größte Kostenfaktor ist das Wohnen.

Wie wichtig ist Geld für den Studienerfolg?

Sehr wichtig. Laut Studierenden-Sozialerhebung neigen Studierende mit finanziellen Schwierigkeiten häufiger zum Studienabbruch, finden sich seltener im akademischem Umfeld zurecht und sind seltener mit ihrem Studium zufrieden. Einer Auswertung der internationale EY-Organisation zufolge sagen 81 Prozent der Befragten, dass Geldsorgen ihre Leistung beim Studium negativ beeinflussen.

Wie passen Nebenjob und Studienerfolg zusammen?

Ein weiteres Ergebnis der Studierenden-Sozialerhebung: Ein bisschen nebenbei jobben, um sich kleine Extras oder einen Urlaub zu finanzieren, schadet dem Studienerfolg kaum. Ab 11 Stunden Erwerbsaufwand pro Woche sinkt die in Lehrveranstaltungen und Lernen investierte Zeit aber bedenklich.

Finanztipp: Wie kann ich Geld sparen als Student:in?

Beginnen wir gleich beim Nebenjob: Haben Studierende Einkünfte aus einem Dienstverhältnis, fällt 2026 erst ab einem Jahreseinkommen von 14.769 Euro Einkommensteuer an. Finanztipp für Studierende: Auch bei einem Einkommen unter dieser Steuergrenze kann sich eine Arbeitnehmer:innenveranlagung auszahlen. Tipps für eine Steuergutschrift bei niedrigem Studierenden-Einkommen sowie einen Folder mit Steuertipps für Studierende bietet die Arbeiterkammer an.

Finanztipp: Budget planen, Sparziel festlegen

Wichtig beim Sparen ist zu wissen, wohin das Geld fließt. Tipp: Eine Einnahmen-Ausgaben-Liste hilft, sich einen Überblick zu verschaffen. Das muss nicht kompliziert sein, eine einfache Tabelle oder eine Budget-App reichen völlig aus. So wird schnell sichtbar, wo das Geld tatsächlich bleibt – und welche Sparpotenziale es gibt. Wichtig, um Geld anzusparen: Ein Sparziel festlegen (z. B. 50 Euro pro Monat) und einhalten. Dadurch hat man später beispielsweise mehr Geld für einen schönen Sommerurlaub. Gleichzeitig hilft ein finanzieller Polster, unerwartete Mehrkosten zu stemmen und schützt vor finanziellem Druck, der sich negativ auf den Studienerfolg auswirkt. Viele Studierende sparen auch langfristig an, etwa, um ihre Wohnsituation zu verbessern.

Finanztipp: Rabatte und Förderungen nutzen

Unternehmen aus nahezu allen Konsumbereichen bieten Studierenden ermäßigte Preise – man muss nur die Augen offen halten. Neben Ermäßigungen beim Einkaufen für den täglichen Bedarf, speziellen Computer-, Software und Fitnessstudio-Tarifen ist auch ein günstiges Bankkonto, bei dem das Ersparte durch Zinsen anwächst, wichtig.

TIPP: Das Volksbank Studentenkonto sowie die StudyCard sind kostenlos und bringen einige Vorteile.

Ebenfalls gut fürs Budget: Es gibt unterschiedliche Förderungen für Studierende, die aber nicht alle Studierenden nutzen. Einen Überblick bieten die ÖH  sowie die Studienbeihilfsbehörde. 

Freizeit muss nicht teuer sein

Sparen muss nicht bedeuten, auf soziale Aktivitäten zu verzichten. Viele Hochschulen und Städte bieten kostenlose oder günstige Veranstaltungen an. Auch Museen, Kinos und Theater können Studierende vergünstigt besuchen. Ein „No-Brainer“, der aber seit vielen Studierenden-Generationen gilt: Gemeinsame Kochabende mit Freunden sind günstiger – und oft auch lustiger – als Restaurantbesuche.

Regelmäßig Sparpotenziale checken

Braucht man wirklich mehrere Streaming-Abos? Gibt es günstigere Tarife für Handy, Internet oder Fitness-Studio? Gerade bei Verträgen kann regelmäßiges Vergleichen ziemlich einfach Geld bringen.

Das Sparziel vor Augen halten

Finanzielle Reserve, Urlaub, Laptop oder der erste Schritt in die finanzielle Unabhängigkeit: Ein konkretes Sparziel hilft, dranzubleiben. Wichtig ist ein gutes Gleichgewicht zwischen Sparen, Lebensqualität und Studienerfolg. Schließlich soll das Student:innenleben auch Spaß machen.

Fazit

Wer seine Finanzen regelmäßig überprüft, bewusst konsumiert, kleine Sparroutinen einhält und Vergünstigungen für Studierende nutzt, hat bald mehr finanziellen Spielraum. Und genau das kann während des Studiums den entscheidenden Unterschied machen: Keine Geldsorgen und ein gutes Budget sind die Basis für eine schöne Studienzeit und mehr Studienerfolg.

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