Social Media Strategie: 5 Tipps zum Erfolg

Social Media Strategie: 5 Tipps zum Erfolg

Social Media zählt inzwischen zu den wichtigsten Kommunikationskanälen. Allein hierzulande nutzen laut Statistik Austria 4,5 Millionen Menschen regelmäßig soziale Medien, um sich mit anderen auszutauschen oder mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Enorme Möglichkeiten, Markenbotschaften zu kommunizieren und neue KundInnen sowie MitarbeiterInnen für sich zu gewinnen. Was es bei einer erfolgreichen Social Media Strategie zu beachten gilt und worauf es tatsächlich ankommt, erfahren Sie hier.

1. Planung ist bei einer Social Media Strategie alles

Ohne Ziel braucht es keinen Startschuss. Das heißt, vorab sollten Sie sich genau überlegen, welche Ziele Sie mit ihrer Social Media Strategie verfolgen. Geht es um mehr Aufmerksamkeit für Ihre Produkte? Oder um eine größere Reichweite? Sollen die KundInnen einen anderen Einblick ins Unternehmen bekommen? Oder wollen Sie neue MitarbeiterInnen anwerben? Damit ein Unternehmen langfristig in den sozialen Medien erfolgreich ist, sollten die Ziele für den inhaltlichen roten Faden sorgen. Um diesen nicht aus den Augen zu verlieren, bietet sich ein Redaktionsplan an. Halten Sie genau fest, wann Sie welchen Inhalt wo veröffentlichen möchten und denken Sie dabei ruhig langfristig. Das ist anfangs sehr zeitintensiv. Aber wenn der Plan erst einmal steht, können Sie und Ihr Team an einem Tag direkt den Content für mehrere Monate vorbereiten.

2. Wissen, welche Sprache man spricht

Jeder Social-Media-Kanal hat seine eigene Sprache und Kultur. Auf jeder Plattform funktioniert Content also anders. Je besser Sie verstehen, wie die User in den Netzwerken agieren, desto erfolgreicher ist letztendlich auch Ihre Social Media Strategie. Instagram lebt in erster Linie von visuellen Impressionen und sogenannten Storys, die zum Mitmachen anregen. Auf Facebook ist die Bereitschaft, längere Texte zu lesen, aktuell noch etwas höher. Während sich bei TikTok die Clips nur mehr zwischen 15 und 30 Sekunden bewegen, schauen sich die Nutzer bei YouTube gerne detaillierte Tutorials oder Interviews an. Und Plattformen wie LinkedIn oder Xing werden vor allem zum Netzwerken genutzt.

Unternehmen sollten daher wissen, wo sich ihre Zielgruppe online aufhält und wie sie am liebsten kommuniziert. Ein beliebter Fehler dabei ist, den Content eins zu eins auf mehreren Kanälen zu posten. Sinnvoller wäre jedoch, die Inhalte dem jeweiligen Netzwerk anzupassen. Denn so bieten Sie einen Grund, Ihrem Unternehmen auf mehreren Plattformen zu folgen.

3. Exklusiv und gezielt kommunizieren

Zu den Inhalten, die sich jeder sozusagen freiwillig in den sozialen Median anschaut, kommen noch unzählige Werbespots, -banner und -plakate dazu. Sei es beim Fernsehen, beim Stadtbummel oder am Frühstückstisch, während das Radio läuft – Reklame ist ein ständiger Begleiter. Dadurch wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe zu erlangen. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Setzen Sie auf eine ungestörte und gezielte Kommunikation. Etablieren Sie beispielsweise eine eigene Facebook-Gruppe, in der sich Mitglieder ungestört austauschen können. Oder starten Sie ein Live-Video, bei dem Follower Fragen an Ihr Unternehmen richten.

Wenn Sie für Ihre Social Media Beiträge mehr Aufmerksamkeit und Reichweite generieren möchten, lohnt es sich zudem, diese mit Hilfe von sogenannten Social Ads gezielt zu bewerben. Schon mit einem kleinen Marketing-Budget lässt sich so eine große Wirkung erzielen.

4. Content produzieren, der geteilt wird

Unternehmen bekommen vor allem dann mehr Follower, wenn ihre Beiträge in den sozialen Medien geteilt werden. Aber was teilen die User? Von Infografiken, über unterhaltsame Memes bis hin zu ernsten Botschaften – Menschen verbreiten in erster Linie Inhalte, mit denen sie sich identifizieren. Sie können aber auch andere Anreize bieten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gewinnspiel, bei dem Ihre Follower Ihren Beitrag teilen und Freunde verlinken müssen. Das schafft kurzfristig Aufmerksamkeit und obendrein mehr Reichweite. Solche Beiträge eigenen sich auch als wiederkehrende Formate in ihrer Social Media Strategie.

5. Mutig sein und authentisch bleiben

Wie es der Name schon sagt, ist Social Media ein sozialer Raum. Das heißt, Menschen tauschen sich hier aus, bleiben miteinander in Kontakt oder informieren sich. Zwar ist der qualitative Anspruch der User in den letzten Jahren gestiegen, doch sind Authentizität und Spaß nach wie vor hoch im Kurs. Die Nutzer wünschen sich schließlich echte Inhalte und authentische Einblicke in ein Unternehmen. Warum also nicht mal etwas wagen? Ein witziges TikTok-Video mit der Geschäftsführung oder eine Instagram-Story vom letzten Betriebsausflug sorgen für Nähe und Identifikationsmöglichkeiten.

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